Tschibo Kaffeereport 2018: Coffee-to-go Nutzen in Deutschland beleuchtet

Am Kaffee „zum Mitnehmen“ - im Fachjargon: Coffee To-go, führt kein Weg mehr vorbei. Auch der Kaffeekonsum bleibt ein fester Bestandteil in unserem Leben. Das beleuchtet der aktuelle Tchibo Kaffeereport 2018. Dass wir einen Blick auf den zunehmenden Einwegbecher-Müllberg werfen sollten - daran kommen wir allerdings auch nicht vorbei!


Tchibo Kaffeereport 2018: ca. 60 % möchten auf den Kaffeegenuss unterwegs nicht mehr verzichten.

Was die Deutsche Umwelthilfe daran jedoch massiv stört ist der massive Verbrauch an Einwegbechern.  Stündlich gehen wohl 320.000 Stück über die Theke - aufs Jahr gerechnet sind das 3 Milliarden Becher, die anschließend auf dem Müll landen!

Mehrwegbecher, wie beispielsweise die Thermobecher von Klean Kannten, bieten mittlerweile eine geschätzte und sinnvolle Alternative. Doch der Anteil von 18,9% in Deutschland ist noch viel zu gering finden wir. 


Der Kaffee bleibt länger warm, Müllberge werden reduziert und insbesondere die Firma Klean Kanteen garantiert keinerlei Weichmacher oder andere belastende Stoffe in den isolierten Bechern und Flaschen.

EU-Kommission hat Einweg im Visier
Vor diesem Hintergrund wirken die Aktivitäten der EU-Kommission wie das Aus für den Coffee-to-go. Sie will nämlich das Müll-Übel bei den Wurzeln packen und schlägt ein Verbot von Einweg-Tellern und -Besteck aus Kunststoff vor. Betroffen sind davon auch Becher aus Plastik sowie Hartpapierbecher mit Kunststoffbeschichtung. Werden diese verbannt, bevor es eine flächendeckende einigermaßen kompatible Mehrwegregelung gibt, wird es schwer werden.

Würde der EU-Entwurf Realität, dann träfe das vor allem die Vending-Branche, sagt Dr. Aris Kaschefi. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV) weist darauf hin, dass etwa ein Pfand auf Automatenbecher hohe Investitionen in Rücknahmeautomaten erfordere. Es sei mit einer Verteuerung des Getränkepreises zu rechnen und die Gefahr von Pfandbetrügereien steige, denn das Pfand wäre sicherlich immer höher als der Wert des Bechers.

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